Aktuelles

Hier findet Ihr Berichte zu Vergangenem...
Wer nicht auf den Bildern erscheinen möchte, bitte kurze Mitteilung.

Rege Beteiligung an der Generalversammlung

 

Am 14.2.2019 fand im Gasthaus Krone in Remmingsheim die jährliche Generalversammlung statt.
Wer im vergangenen Jahr nicht bei den Veranstaltungen dabei sein konnte, bekam in komprimierter Form nochmals gezeigt, was er verpaßt hatte. Armin Raidt und Chris Wieland, die beiden Vorstände, hatten dazu eine ansehliche Rückschau vorbereitet.
Danach wurde darüber informiert, was sich die Fachwartschaft fürs neue Programm ausgedacht hat. Wieder gibt es viele informative Vorträge, Ausfahrten und andere gemeinsame Aktionen.
Insgesamt wurde die schwache Beteiligung bei den vergangenen Veranstaltungen bemängelt und die Gründe dafür zur Diskussion gestellt.
Zügig und kurzweilig und mit guten Vorsätzen ging die Versammlung mit  fast 50 Zuhörern zu Ende. 

(Text und Bilder: K.M.)

 

Messer schärfen und Scheren schleifen..

 

Es gibt viele Scherenschleifer in Mössingen, aber nur einer schleift die Scheren - und das ist Hans Streib. Mit solchen Bemerkungen führte Herr Streib humorvoll durch den informativen Abend, an dem es um Werkzeugpflege ging.
Im Malus waren einige Interessierte zusammengekommen, um sich annleiten zu lassen, wie man seine Geräte wieder schnittbereit macht. Schärfrichtung, Gleichmässigkeit im ziehen, Ansatzwinkel und weitere Feinheiten durften die Teilnehmer ausprobieren und Korrekturen entgegennehmen bis der perfekte Schliff ereicht war und am Ende des Abends alle mit geschärften Werkzeugen nach Hause gingen.

Text + Bilder: K.M.

Reger Andrang bei der Sortenverkostung

Chris demonstriert die Besonderheiten des Herzogapfels
Viele Interessierte waren gekommen um sich über Sorten und ihren Geschmack auszutauschen

 

Die Veranstalter des Sortenverkostungabends zeigten sich zufrieden hinsichtlich der Besucherzahl, die ins Malus gekommen war, um einige Äpfel und ihre Besonderheiten kennenzulernen.
In lockerer Folge stellten Ralf, Chris, Margret und Karin verschiedene Äpfel vor, die dann geschmacklich begutachtet wurden. Mit der Sorte Jonathan von 1820 begann die Vorstellung und sie endete beim  Mairac aus 2012. Die Besucher konnten sich so selbst die Frage beantworten, wie sich die Geschmacksentwicklung bei den Züchtungen im Vergleich zu den Sämlingen entwickelt haben.
Karin führte in ein paar pomologische Grundlagen ein, um auch den Blick auf das Innere der Äpfel zu richten und das Interesse für Sortenbestimmungen zu wecken. Nach 2 intensiven Stunden wurden die Zuhörer mit viel neuem Wissen entlassen.
Die Fachwartschaft würde sich freuen, wenn jede Veranstaltung so viele interessierte Besucher hätte!

(Text + Bilder: K. M. )

Neuer Fachwartkurs beginnt

Der nächste Fachwartkurs findet im Februar 2019 statt.

Die Ausbildung zum "Fachwart für Obst und Garten" hat zum Ziel, fundiertes Wissen zum Thema Obst und Gartenbau zu vermitteln. Die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sollen zur Förderung des Hobby- und Streuobstanbaues in der Region beitragen.

Vom Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden Württemberg e.V. (LOGL) wurde, in Abstimmung mit dem Ministerium Ländlicher Raum, ein landeseinheitlicher Ausbildungsrahmenplan erarbeitet. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil und umfasst etwa 90 - 100 Unterrichtsstunden.
Beginn: 25.01.2019 und dann täglich bis 8.02.2019.
Weitere Informationen zum Zeitplan und zur Anmeldung erhalten Sie vom Landratsamt, m.schmitt@kreis-tuebingen.de oder  telefonisch unter 07071-207-4004.

Impressionen vom "Plausch am Gartenzaun"

Bilder von der Wildobstführung im Schaugarten in Ergenzingen am 13.10.2018.

Ralf Reuschling und Gabi Fletschinger hatten zu einem Spaziergang durch den Wildobstgarten bei Ergenzingen eingeladen, der bei herrlichstem Wetter stattfand.

Bilder: J. Breuer

Lecker! Wow das schmeckt ganz anderst als unsere "normalen" Marmeladen! Juliane wie auch die anderen Teilnehmer der Wildobstführung waren begeistert von den Kostproben die am Ende gereicht wurden. Davor stellte Ralf Reuschling die Wuchsformen und Schnittmöglichkeiten der Gehölze vor. Um die Genießbarkeit und die Inhaltsstoffe, sowie die Verarbeitungsmöglichkeiten der Wildfrüchte ging es von Seiten Gabriele Fletschingers. Beide boten den Teilnehmern viel Wissen rund um die vitaminreichen Früchte und rundeten den 3-Stunden Spaziergang durch sensorische Genüsse ab.
Vielen Dank an beide Fachwarte, die einmal mehr bewiesen, dass Fachwarte nicht nur Apfelbäume können!

(Text: J.B./K.M.)

Sortenausstellung der Anziehungspunkt beim OGV-Jubiläum

Bilder:K.Maier

Wow! Sind die alle von hier? Prächtig! - um nur einige Aussprüche zu nennen, die am Sonntag gefallen sind, als die Apfelsortenausstellung bewundert wurde. 150 Sorten wurden in mühevoller Arbeit von einigen Fachwarten zusammengetragen, sortiert, beschriftet und liebevoll aufgestellt.
Anlaß war das 90-jährige Jubiläum des OGV Kiebingen, der zum Mostfest geladen hatte. Prächtiges Wetter und gutgelaunte Besucher belohnten alle Organisatoren. Die Besucher konnten sich im Gegenzug an einem unglaublichen Kuchenbuffet stärken oder sich Wissen an den Ständen der Fachwarte holen, oder sich Baumschäden durch Ralf Reuschling erläutern lassen.

(Text: K.M.)

Amüsanter Abendplausch im Botanischen Gartens am 24.09.2018

Bilder: J.Haag

Joachim Reutter – Gärtner im Arboretum – gestaltete eine informative und unterhaltsame Führung für uns.
Es gab viel zu bestaunen: eine große Vielzahl an Apfelbäumen, mehrfach veredelte Bäume – bekannte Sorten sowie Raritäten, Wildzwetschgen, Aroniabeeren, Exoten wie Indianerbananen und viele weitere Sträucher …  Joachim Reutter kann sehr viele spannende Dinge erzählen und erheiterte uns mit der ein oder anderen Anekdote. Herzlichen Dank!

Text: J.S.

Wenn Fachwarte radeln, lacht der Himmel...

Mit 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gings vom Malus aus los zur jährlichen Radtour.

Nach etwas Informationsaustausch über das trocken-heiße Wetter und den Obstbehang radelten wir mit Guide Armin Richtung Weiler Burg am Rammert entlang.

Für das Ziel Weiler Burg waren einige Höhenmeter zu erklimmen, deshalb gab es dort eine Pause und die Anstrengung wurde bei dem schönen Wetter auch mit einer schönen Sicht über das Neckartal belohnt.

Von nun an ging es bergab ins Katzenbachtal Richtung Bad Niedernau, vorbei an einer Höhle im Muschelkalk, dann an der erfrischenden Römerquelle vorbei, und schließlich Weiterfahrt ins Neckartal nach Bieringen zur Einkehr in den Kaiser.

Gut gestärkt radelten wir nach Nellingsheim, wo uns Berthold Kienzle in der Obstanlage erwartete.

Berthold Kienzle gab viele interessante Informationen über die Größe und Pflege der Obstanlage. Auch hier gab es einen qualitativ und quantitativ sehr schönen Behang an den teilweise über 50 Jahre alten Bäumen. Herzlichen Dank an Berthold Kienzle für die Führung und die Getränke.

Zuletzt ging es wieder bergab über Obernau zum Ausklang mit Kaffee und Kuchen ins Malus.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von der Tour begeistert und freuen sich bereits auf die Tour im kommenden Jahr.

Auch hier nochmals ganz herzlichen Dank an Armin, der die Tour organisiert hat!

(Text: G. Maier)

 

 

Impressionen vom "Plausch am Gartenzaun"

Sortenvielfalt am Beispiel Tomaten vom 19.09.2018

 

Bilder: K.Maier

Mit kleiner Fachwart-Delegation zu Besuch im Obstparadies

 

Martin Geng erläutert seine Mulch- und
Schnittmethoden
Köstlichkeiten aus Streuobst im Obstparadies
Bilder: K. Maier

Am Samstag 16.06. waren ein paar Fachwarte nach Staufen gefahren, um Martin Gengs Obstparadies  zu bewundern. Die 10 ha liegen an den idyllischen Hängen der Burg Staufen in der Nähe des Kaiserstuhls, begünstigt durch das warme Weinbauklima. Martin führte uns durch die Neuanlage seiner Streuobstschätze, die etwa ein Drittel seiner Baumbestände ausmacht.
Wie viele Äpfel isst der Deutsche durchschnittlich pro Jahr? Wieviel davon ist ungespritzt? Mit einigen dieser spannenden Fragen wurde humorvoll die Führung begonnen. Familie Geng hat in mühevoller Kleinarbeit die Antwort auf die automatisierte Landwirtschaft geschaffen, um als Familie davon leben zu können und mit sehr viel ökologischem Nutzen für die gesamte Region sinnvolles zu tun. Nicht nur 130 verschiedene alte Apfelsorten wurden neu angepflanzt, sondern auch viele Versuche weniger bekannter Früchte, wie Kaki, Indianerbanane, Maulbeeren, Milchorangen waren zu bewundern und auch direkt vom Baum zu kosten. An 6 verschiedenen Stationen, die mitten auf der Wiese aufgebaut waren, durften auch die verarbeiteten Produkte probiert werden. Leckere Liköre, Seccos, sortenreine Säfte sowie Häppchen mit selbstgemachten Aufstrichen wurden mitten in den sonnigen Streuobstwiesen verkostet. Anschließend konnten diese Köstlichkeiten im Hofladen auch erworben werden. Insgesamt waren es wunderschöne Stunden im paradiesischen Gelände und jedem, der zu diesem Termin keine Zeit hatte, kann der Besuch dieser Idylle empfohlen werden.

(Text: K.M.)
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