Aktuelles

Hier findet Ihr Berichte zu Vergangenem...
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Vertreter der Fachwartschaft in der Endausscheidung

Helmut Gugel und Walter Stoll konnten sich in unterschiedlichen Kategorien mit ihren Mosten beim Landkreisentscheid für die Champion-Suche im Streuobstparadies qualifizieren.
Wir drücken die Daumen, dass ihre Obstveredelungen auch auf dieser Ebene viele Geschmäcker begeistern können.

Die Mostkrone geht 2019 an....

Helmut Gugel! - Gratulation zum besten Most aus reiner Apfelmischung.

Am Donnerstag 9.05.2019 fanden sich die Fachwarte in Kiebingen zusammen um den besten Most vom Vorjahr zu erschmecken.

Helmut Gugel konnte 11 weitere Moste ausstechen. Am nächsten gefiel Heiko Stolls im Holzfass gereifter Most, vor einem sortenreinen Bittenfelder-Most von Frieder Vollmer.

Experimentierfreudig zeigte sich Walter Stoll mit seiner Mischung aus Träublessaft (1l auf 50l) und Apfel, der großen Anklang bei den 14 Verkostern fand.

Welches ist der schönste, klarste, beste?

Die Vielfalt der Moste war mal wieder beeindruckend: neben den Apfelmischungen gab’s sortenreine Gewürzluike, sortenreiner Bittenfelder und sortenreine Grüne Jagdbirne, die eine entsprechende Behandlung braucht: „die muss vorher schwitzen“ wurde uns von Gerhard Helle erklärt. Es wurde diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht – und gelacht.

Ein gelungener Abend.
Nun sind wir gespannt, wie die drei Siegermoste nächste Woche beim Landkreisentscheid abschneiden.

(Text: J.S., Bilder: F.V.)

Der Lockgesang der Halsbandschnäpper

dieser Melodie lauschten am frühen Sonntagmorgen 14 Vogelinteressierte gleich zu Beginn der Führung, die unser Mitglied und Nabu-Vorsitzender Stefan Schmid angeboten hatte.


Trotz gefühlter 0 Grad und eisigem Wind begab sich die Gruppe nach einer Nistkästeneinführung auf den Weg entlang der Ofterdinger Streuobstwiesen. Neben häufigen Vögeln wie Meisen und Kleiber, konnte auch der seltene Pirol und der Zilpzalp gehört werden. Fachkundig wurde über Lebensweise, Gesangsunterschiede, Nestbauweise und Nahrungsquellen berichtet.


Leider war die Sonne etwas geizig an diesem Morgen, weshalb auch die Vögel etwas sparsam mit ihrem Gezwitscher waren. Trotzdem wurden Stefan immer ganz neidische Blicke zugeworfen, wenn er aus 5 verschiedenen Melodien, die Vögel sicher zuordnen konnte.
Wir danken ihm für die Führung und würden uns freuen, das Ganze fest in unserem Programm zu verankern.

(Bilder+Text: K.M.)

Beteiligung am Nehrener Kirschblütenfest

Winterliche Temperaturen, ab und zu Sonnenstrahlen, aber ausser ein paar Nieseltropfen blieben die Nehrener vom Regen verschont und durften so ihr im 2-Jahres-Rhythmus stattfindendes Fest feiern: Am Sonntag 28.04.2019 war in Nehren wieder Kirschblütenfest. Von den Blüten war nichts mehr zu sehen, stattdessen schon ausgebildete Kirschen.

Trotzdem hatten sich einige Besucher auf den Weg gemacht, um sich im stimmungsvollen Umfeld zu informieren oder einfach nur die Köstlichkeiten zu kosten, die von den verschiedenen Vereinen angeboten wurden.


Die Fachwartvereinigung war mit einem Stand vertreten und konnte so durch viele interessante Gespräche für sich Werbung machen. Ralf Reuschling erläuterte mit seiner Ausstellung den gesunden wie auch kranken oder verstümmelten Wuchs von Obstbäumen.

Schön, dass einige Fachwarte kräftig mithalfen, den Stand auf- und abzubauen und auch für Informationen bereit standen. Vielen Dank.

Bilder: G.M., Text: K.M.

Küssen unterm Mistelzweig...

- das war einer der schmunzenden Aspekte der mysteriösen Mistel, von der Prof. Ruge am 26.03.2019 im voll besetztem Malus berichtete.


Amüsant und informativ wurden die vielen Zuhörer über die Biologie, das Schmarotzertum und die Schäden durch die weitverbreitete Mistel informiert. Wers noch nicht wußte, sollte sich vor allem merken, dass die Mistel nicht unter Naturschutz steht und bedingungslos entfernt werden muss, um die Bäume zu erhalten. Doch nicht nur Ernstes sondern auch Zaubertränke der gallischen Druiden kamen zur Sprache, sowie Aspekte der Naturheilkunde.

Nach dem Vortrag wurde noch lebhaft darüber diskutiert, wie die Verbreitung gestoppt werden kann.
Vielen Dank an Prof. Stefan Ruge für den lockeren Vortrag.

(Text+Bild: K.M.)

Jubiliäumsschnitt - 10 Jahre Streuobstpflegetag in Rottenburg/Kalkweil

Seit zehn Jahren schneiden die Fachwarte gemeinsam in Kalkweil. So auch wieder am Samstag, den 16.03.. Einige Fachwarte sind von Beginn an regelmäßig dabei. Aber auch jedes Mal viele neue Fachwarte, bzw. die, die in Ausbildung sind und diesen Termin nutzen, um zu üben und fit für die bevorstehende praktische Prüfung zu werden. Gerold Maier bezeichnet diesen alljährlichen gemeinsamen Arbeitseinsatz als „Trainingslager“: es wird in Teams diskutiert, geschnitten und dazugelernt. Allen gemeinsam ist die Leidenschaft und der Spaß am Bäumeschneiden. So waren diesmal 20 angehende Fachwarte und 10 „alte“ Fachwarte dabei. Armin Raidt drehte seine Runden von Baum zu Baum und stand für fachliche Fragen bereit.

Bei manchen Bäumen leistete die Motorsäge und der Hochentaster gute Dienste: bei einer Reihe Mirabellen war die Unterlage durchgetrieben und man musste sich erstmal den Weg zum eigentlichen Baum freisägen. Andere sehr wüchsige Bäume mussten vorsichtig ausgelichtet werden und manche verhockte Bäume versuchten wir durch Schnitt zum Wachstum anzuregen.

Die Bilanz am Ende des Tages: 62 geschnittene Bäume.

Herzlichen Dank an Armin Raidt und Gerold Maier für die Organisation und an die Stadt Rottenburg - Frau Hannah Wagner von der Stadtverwaltung - für die gute Verköstigung!

(Text: J.S., Bilder: G.L.)

Keine Kosmetik...

mit dieser klaren Ansage ging es am Morgen des 21. Februar in Stockach im Sauwasen los auf die Bäume. Günther Letz hatte wieder, wie in den Vorjahren, zur Schnittaktion der Gemeinde Gomaringen aufgerufen, um 84 Bäume, die seit Jahren keine Säge mehr gesehen hatten, in Schuss zu bringen.
5 Fachwartinnen, technisch unterstützt von hochmotorisierten 9 Fachwarten, waren tatkräftig zu Gange.
"Auf zum Mittagessen" - auch diesem Ruf folgten alle willig, stärkten sich mit Grillwürsten und selbstgebackenen Kuchen und genossen es, in der Sonne neue Kräfte zu tanken. Auch nach der Pause wurden viele weitere Hochstämme und verkeilte und mit Wildwuchs übersäte Halbstämme in Form gebracht.
Eine wunderbare Frühjahrsaktion mit toller Organisation durch Willi Junger und Günther Letz.

(Text+Bilder: K.M.)

 

Man lernt nie aus...

Das durfte mancheiner feststellen, als er den Ausführungen von Markus Halder lauschte, der am 16.02. in Mähringen eine Begehung des Eduard Lucas Garten angeboten hatte. Kompetent erläuterte er an  Altbäumen, was an Schnittfehlern noch aus alten Zeiten zu sehen war und deren Korrekturmöglichkeiten. Egal ob es um Themen wie die Stellung und Stärkung der Leitäste, Saftwaagen und zahlreiche Baumbetrachtungen ging, für jeden der zahlreichen Gäste, die sowohl aus "Jungfachwarten" wie aus "alten Hasen" bestand, war etwas neues dabei.

Rege Beteiligung an der Generalversammlung

 

Am 14.2.2019 fand im Gasthaus Krone in Remmingsheim die jährliche Generalversammlung statt.
Wer im vergangenen Jahr nicht bei den Veranstaltungen dabei sein konnte, bekam in komprimierter Form nochmals gezeigt, was er verpaßt hatte. Armin Raidt und Chris Wieland, die beiden Vorstände, hatten dazu eine ansehliche Rückschau vorbereitet.
Danach wurde darüber informiert, was sich die Fachwartschaft fürs neue Programm ausgedacht hat. Wieder gibt es viele informative Vorträge, Ausfahrten und andere gemeinsame Aktionen.
Insgesamt wurde die schwache Beteiligung bei den vergangenen Veranstaltungen bemängelt und die Gründe dafür zur Diskussion gestellt.
Zügig und kurzweilig und mit guten Vorsätzen ging die Versammlung mit  fast 50 Zuhörern zu Ende. 

(Text und Bilder: K.M.)

 

Messer schärfen und Scheren schleifen..

 

Es gibt viele Scherenschleifer in Mössingen, aber nur einer schleift die Scheren - und das ist Hans Streib. Mit solchen Bemerkungen führte Herr Streib humorvoll durch den informativen Abend, an dem es um Werkzeugpflege ging.
Im Malus waren einige Interessierte zusammengekommen, um sich annleiten zu lassen, wie man seine Geräte wieder schnittbereit macht. Schärfrichtung, Gleichmässigkeit im ziehen, Ansatzwinkel und weitere Feinheiten durften die Teilnehmer ausprobieren und Korrekturen entgegennehmen bis der perfekte Schliff ereicht war und am Ende des Abends alle mit geschärften Werkzeugen nach Hause gingen.

Text + Bilder: K.M.
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